AMISAR Munich Biohealth
24. November 2018

Spray, Pastille oder Salbe – was wirkt wie?

Arzneimittel sind in unterschiedlichster Form in der Apotheke erhältlich. Aber wie unterscheiden sich Spray, Pastille oder Salbe? Welche Darreichungsform wirkt wie? Als Pharmaunternehmen für rezeptfreie Gesundheitsprodukte aus der Apotheke informieren wir Sie mit unseren News-Artikeln rund um die Themen „Körper“, „Geist“ und „Die Kraft der Natur“.

 Die Art, in der Medikamente oder pflanzliche Naturheilmittel verabreicht werden, bezeichnet man als Darreichungsform. So gibt es Arzneimittel in flüssiger, fester oder halbfester Form. Die Art der Darreichung hat dabei Einfluss auf die Wirkweise – besonders darauf, wie schnell und wie lange ein Arzneimittel wirkt. Viele Wirkstoffe sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich – je nach Bedarf, aber auch nach Vorlieben.

 

Der Dauerbrenner: Die Tablette

Die Tablette stellt die häufigste Darreichungsform dar. Sie wird meist mit Flüssigkeit geschluckt, löst sich im Magen auf und der Wirkstoff gelangt hauptsächlich über den Dünndarm in den Blutkreislauf. Durch Hilfsstoffe lässt sich die Wirkungsdauer beeinflussen. Sogenannte Retardtabletten (lat. retardare = verzögern) setzen den Wirkstoff langsam frei und sorgen über einen längeren Zeitraum für eine gleichbleibende Menge des Wirkstoffs im Körper.

Es gibt aber auch Tabletten, die man nicht im Ganzen schluckt wie Kau-, Lutsch- und Brausetabletten. Bei dieser Anwendungsform wirkt das Medikament schneller, da es sich im Magen nicht erst auflösen muss. Werden die Tabletten zerkaut oder gelutscht, gelangt der Wirkstoff zum Teil bereits über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf.

 

Pastillen – auf der Zunge zergehen lassen

Anders als bei Tabletten wird der Wirkstoff zur Herstellung von Pastillen in flüssiger Form schonend getrocknet. Beim Lutschen der Pastille setzt sich der Wirkstoff langsam frei und kann – wie bei Lutsch- oder Kautabletten – bereits von den Schleimhäuten im Mund aufgenommen werden.

 

Kapseln: Wirkstoff gut verhüllt

Diese Darreichungsform ähnelt der Tablette. Der Unterschied: Die Kapsel besteht aus einer Hülle, die häufig aus Gelatine besteht. Es gibt jedoch auch Hüllen aus Stärke, wie zum Beispiel bei dem pflanzlichen Stimmmungsaufheller TALASAR®. In der Kapselhülle befindet sich der Wirkstoff als Pulver, Granulat oder Flüssigkeit. Je nach Zusammensetzung der Hülle erfolgt die Freisetzung des Wirkstoffs im Magen oder im Darm.

 

Tropfen für eine schnelle Wirkung

Bei Tropfen ist der Wirkstoff in Wasser, Alkohol oder Öl gelöst oder liegt als Suspension vor. Das heißt, der Wirkstoff ist mit der Flüssigkeit vermischt, aber nicht darin gelöst. Da sich der Wirkstoff deshalb absetzen kann, ist es wichtig, den Wirkstoff vor der Anwendung durch Schütteln wieder gleichmäßig in der Flüssigkeit zu verteilen. Tropfen werden entweder eingenommen oder als Augen-, Nasen- oder Ohrentropfen verabreicht.

 

Sprays sorgen für feinen Wirkstoffnebel

Auch bei Sprays liegen die Wirkstoffe in Flüssigkeit gelöst oder als Suspension vor. Sie ermöglichen die feine Verteilung des Wirkstoffs – auch in schwer zugänglichen Bereiche des Körpers wie den Nasennebenhöhlen oder den Bronchien. Sprays dienen zudem der großflächigen Verteilung eines Wirkstoffs auf der Haut, beispielsweise bei Insektenabwehrmitteln oder Desinfektionssprays.

 

Salbe, Creme und Gel – die Unterschiede

Salben dienen zur äußeren Anwendung auf Haut oder Schleimhaut. Sie bestehen aus einer Fettgrundlage, in der der Wirkstoff fein verteilt vorliegt. Im Gegensatz zu Cremes oder Gelen enthalten Salben kein Wasser. Sie haften länger auf der Haut und geben den Wirkstoff nach und nach ab. Der Fettfilm verursacht einen Wärmestau, der die Haut unter der Salbe feucht hält. Cremes und insbesondere Gele wirken dagegen kühlend. Der dafür verantwortliche Wasseranteil kann aber zu einer Austrocknung der behandelten Haut führen. Die verwendete Grundlage – Salbe, Creme oder Gel – hat also auch unabhängig vom Wirkstoff Auswirkungen auf die Haut.

 

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Übrigens:

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