AMISAR Munich Biohealth
12. Dezember 2018

Schwitzen ist gesund: Sauna, Dampfbad & Co.

Schwitzen ist gesund: Die Vorläufer von Sauna, Dampfbad & Co. wussten schon die Menschen in der Steinzeit zu schätzen. Damals nutzte man heiße Steine, um den Körper zu erwärmen. Das sogenannte Steinschwitzbad soll in Ostasien seinen Ursprung haben und sich von dort aus nach Nord-, Süd- und Mittelamerika ausgebreitet haben. Die entspannende und stärkende Wirkung der Schwitzbäder ist auch heute noch für unser Wohlbefinden von Bedeutung. Nicht umsonst gehen in Deutschland etwa 30 Millionen regelmäßig saunieren. Als Pharmaunternehmen für rezeptfreie Gesundheitsprodukte aus der Apotheke informieren wir Sie mit unseren News-Artikeln rund um die Themen „Körper“, „Geist“ und „Die Kraft der Natur“.

Schwitzen fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden

Ob Sauna, Dampfbad, Hamam oder Sanarium – eines haben alle gemeinsam: Sie bringen unsere Körpertemperatur in Wallung und das hat positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Zum Beispiel trainiert der Besuch dieser Badestuben, wie sie im Mittelalter genannt wurden, den Kreislauf, stärkt das Herz und soll die Abwehrkräfte anregen. Außerdem fördert Saunieren und Co. eine frische, jugendliche Haut.
Dahinter steckt ein ganz einfaches Prinzip: Bei hohen Außentemperaturen wie in der Sauna erwärmt sich auch unsere Körpertemperatur auf bis zu 40 Grad Celsius. Das regt die Durchblutung an, wodurch zum Beispiel Schadstoffe über die Haut schneller abtransportiert werden. Durch den starken Blutfluss weiten sich die Gefäße und der Blutdruck geht nach unten. Das hat zur Folge, dass das Herz schneller und kräftiger schlagen muss. Wieso sollen regelmäßige Saunabesuche Erkältungen vorbeugen? Auch dafür lautet die Erklärung Durchblutung. Sind die Schleimhäute in Mund, Nase und Rachen gut durchblutet, sind mehr Immunzellen vorhanden, um Erkältungsviren abzuwehren. Allerdings gibt es dafür nur wenige Studien.

Welches Schwitzbad? – Die wichtigsten Unterschiede

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Körper ins Schwitzen zu bringen. Doch was ist der Unterschied zwischen Sauna, Dampfbad, Hamam und Sanarium? Generell sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit die grundlegenden Unterscheidungskriterien.

Sauna: In der klassischen Sauna herrscht eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Bei Temperaturen von 80 bis 105 Grad Celsius geht es heiß her. In der Regel misst man einen Meter über der obersten Saunabank. Je höher man sitzt, desto wärmer wird die Temperatur.

Dampfbad: Typisch ist eine hohe Luftfeuchtigkeit, da Wasserdampf in den Raum geleitet wird. Die Temperatur bewegt sich zwischen 40 und 45 Grad Celsius.

Sanarium: Diese Variante der Sauna zeichnet sich durch Temperaturen von etwa 50 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent aus. Aufgrund der milden Temperatur hält man sich etwa 30 Minuten im Sanarium auf. Häufig ist ein Sanarium auch mit bunten Farblichtern ausgestattet, um das Wohlbefinden und die Entspannung zu fördern.

Russisch-römisches Bad: Hierbei handelt es sich um eine Kombination verschiedener Räume. Dazu gehören ein Heißluft- und Warmluftraum sowie ein Dampfraum, die russische Banja. Duschen, Warm- und Kaltwasserbecken dienen zum Abkühlen und Aufwärmen.

Feucht-Warmluft-Bad: In dieser Variante beträgt die Temperatur zwischen 50 und 55 Grad Celsius. Das Feucht-Warmluft-Bad unterscheidet sich von anderen Dampfbädern durch eine Frischluftzufuhr. Dadurch können sich keine Nebeltropfen bilden.

Türkisches Bad: Das türkische Bad, auch Hamam genannt, besteht aus mehreren Räumen. Zum Aufwärmen gibt es einen Heiß- und einen Warmluftraum. Dort herrschen jeweils Temperaturen von 40 und 50 Grad Celsius. Nach dem Dampfbad gehen die Besucher in andere Räume, um sich mit kaltem Wasser abzukühlen.

Welches Schwitzbad für Sie besonders wohltuend ist, müssen Sie selbst ausprobieren. In jedem Fall tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und für ein positives Körpergefühl.

Erfahren Sie hier mehr über die Bäderkultur des Orients.
Wie Sie Ihre Gesundheit außerdem noch auf natürliche Weise stärken können, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel: Pflanzliche Alternative in der Apotheke. Eine Möglichkeit, sich von innen ins Gleichgewicht zu bringen, sind die safran-basierten TALASAR®-Kapseln.

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