AMISAR Munich Biohealth
10. Dezember 2018

Schlaf gut – Tipps für eine erholsame Nacht

Kennen Sie das? Den ganzen Tag sind Sie auf den Beinen. Abends sind Sie dann todmüde. Kaum im Bett fühlen Sie sich wieder hellwach und finden einfach nicht in den Schlaf. Am nächsten Morgen fühlen Sie sich gerädert und alles andere als erholt. Hier finden Sie wichtige Tipps für einen erholsamen Schlaf. Als Pharmaunternehmen für rezeptfreie Gesundheitsprodukte aus der Apotheke informieren wir Sie mit unseren News-Artikeln rund um die Themen „Körper“, „Geist“ und „Die Kraft der Natur“.

Guter Schlaf für Gesundheit und Leistungsfähigkeit

Gesunder Schlaf ist ein existenzielles Grundbedürfnis. Hier regeneriert der Körper und schüttet Stoffe aus, die Reparaturmechanismen in Gang setzen. Das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages und speichert Wichtiges ab. Längerer Schlafmangel oder sogar Schlafentzug schädigt unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit.Das Schlafbedürfnis ist bei jedem unterschiedlich. Entscheidend ist nicht die Dauer sondern die Qualität des Schlafes. Wenn alle Schlafphasen wie Tiefschlaf- und Traumphasen störungsfrei durchlaufen werden, fühlen wir uns ausgeruht. Inder Regel wachen wir bis zu 28 Mal unbemerkt in der Nacht auf. Diese Wachphasen dauern meist nur kurz, etwa drei Minuten. Daran kann sich unser Gehirn am nächsten Morgen nicht erinnern. Stören äußere Einflüsse, wie Geräusche oder Licht, den Schlaf, können wir häufig nicht mehr einschlafen.

Die Müdigkeit richtig nutzen – gut schlafen

Nach wenigen Stunden Schlaf ist bereits ein Großteil der Müdigkeit abgebaut. Die Bereitschaft wieder einzuschlafen ist dann niedriger, denn der Körper hat sich schon etwas erholt. Daher ist es auch nicht empfehlenswert, vor dem Fernseher einzuschlafen. Oft nutzt der Körper die Gelegenheit zu sehr intensiven erholsamen Tiefschlafphasen. Steht man dann zum Zähneputzen auf, ist man wieder hellwach.
Wer versucht, Schlaf langfristig am Wochenende nachzuholen, fühlt sich am Sonntagmorgen dann ausgeschlafen und ist am Abend nicht müde genug, um einzuschlafen. Besser ist es 15 bis 20 Minuten mittags zu schlafen. Alternativ können Sie einfach abends früher ins Bett gehen, statt am Wochenende durch langes Ausschlafen den Schlafrhythmus durcheinander zu bringen. Wer über einen langen Zeitraum immer wieder an Schlafstörungen leidet, sollte sich vom Arzt durchchecken lassen.

Was kurzfristig hilft?

Diese Tipps können schnell den Schlaf fördern:

  • Warme Milch mit Honig. Das darin enthaltene Tryptophan wandelt der Körper in Serotonin um, was entspannend und schlaffördernd wirkt.
  • Beruhigungstees mit Baldrian, Melisse oder Hopfen
  • Stift und Zettel bereithalten, um Störendes aus dem Kopf zu verbannen und aufzuschreiben.
  • Für warme Füße sorgen.
  • Schlaftabletten helfen zwar kurzfristig, ändern allerdings nichts an der Ursache des Problems. Langfristig richten sie häufig noch mehr Schaden an.
  • Tipps für neue und gesunde Schlafgewohnheiten
  • Langfristig hilft es, Einschlafrituale zu erschaffen, die dem Körper signalisieren, dass jetzt eine Ruhephase folgt. Wie diese Rituale aussehen muss jeder selbst ausprobieren. Wichtig ist, dass sich der Körper an eine gewisse Regelmäßigkeit gewöhnt und lernt, auf bestimmte Reize mit Ruhe und Entspannung zu reagieren.

Entspannungsrituale schaffen:

  • ruhige Musik, ein heißes Bad am Abend oder beruhigende Düfte wie Lavendel, Zimt oder Vanille.
  • Spätes Essen und Alkohol vermeiden. Der Körper ist sonst mit Verdauung und dem Abbau des Alkohols belastet.
  • Feste Grübelzeiten, ca. 30 Minuten, planen, in denen Sie alles Belastende aufschreiben.
  • Den nächsten Tag gedanklich planen und die To-do-Liste gedanklich abhaken.
  • Phantasiereisen können helfen, das Gehirn mit entspannenden Dingen zu beschäftigen.
  • Ein Schlaftagebuch führen, in dem Sie alles notieren, was sie vor einer schlechten Nach getan oder erlebt haben.
  • Für eine erholsame Nacht das Schlafzimmer optimal gestalten
  • Selbstverständlich haben Fernseher und Computer im Schlafzimmer nichts verloren. Die blauen Lichtwellen der Bildschirme halten uns wach. Das Schlafzimmer sollte ausschließlich zum Schlafen genutzt werden. Es sollte dunkel, luftig, kühl und ruhig sein. Eine gute Matratze ist ebenso wichtig wie ein passendes Kopfkissen. Da hier Vorlieben und Bedürfnisse sehr individuell sind, muss das jeder für sich ausprobieren. Am besten ist ein ausgiebiges Probeliegen.

Was Sie noch für Ihre Entspannung und Ihr Wohlbefinden tun können, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag: Nervenfutter B-Vitamine.

Mehr zu unseren rezeptfreien und pflanzlichen Gesundheitsprodukten erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag: Pflanzliche Alternative in der Apotheke.

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