AMISAR Munich Biohealth
14. Dezember 2017

Safran – mehr als ein Gewürz

Safran ist eines der teuersten und wertvollsten Gewürze der Welt. Und das zu recht: Es lässt sich nicht nur in der Küche, sondern auch als Arzneipflanze einsetzen. Schon in vielen alten Kulturen wurde Safran deshalb als Heilmittel bei unterschiedlichen Erkrankungen genutzt und etwa gegen Magenbeschwerden oder als natürlicher Stimmungsaufheller eingesetzt.

Da Safran seit Jahrhunderten erfolgreich als Naturheilmittel eingesetzt wird, untersuchen bis heute Studien seine Wirksamkeit. Diese weisen darauf hin, dass die Heilpflanze bei vielen Erkrankungen eine positive Wirkung erzielen kann – wie zum Beispiel bei koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Magenproblemen, Zyklusstörungen, Gedächtnisschwierigkeiten und in der Behandlung von Krankheiten des Nervensystems, wie Parkinson und Alzheimer.

Mehrere Studien bestätigen, dass Safranextrakt bei milden bis mittelschweren Depressionen hilfreich sein kann. Deshalb lässt sich Safran als Heilpflanze zur Selbstmedikation bei depressiver Verstimmung einsetzen. Außerdem wiesen Wissenschaftler nach, dass Safran der Entstehung vieler Krankheiten, wie Entzündungen, Atherosklerose und Krebs sowie schädlichen Veränderungen von Zellen und Genen vorbeugen kann.

Aber wie kann Safran als Heilpflanze wirken? In den feinen Stempelfäden der Krokuspflanze, die in Heilkunde und Küche genutzt werden, befindet sich die Antwort. Die drei Hauptkomponenten des Safrans erfüllen unterschiedliche Aufgaben:

  • Crocin sorgt nicht nur für die Farbe, sondern auch für die antioxidative, zellschützende Wirkung der Heilpflanze.
  • Für den Geschmack des Gewürzes ist der Bitterstoff Procrocin maßgeblich.
  • Seinen charakteristischen Duft verdankt Safran dem Safranal. Doch das ist noch nicht alles: Auch die möglichen positiven Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem verursacht vermutlich das Safranal.

Safran ist nicht nur wegen seiner Eigenschaften als Gewürz- oder Heilpflanze so teuer. Der Preis ist vor allem durch die Ernte bedingt: Denn die kleinen Stempelfäden müssen auch heute noch in Handarbeit aus der Blüte gewonnen werden. 90 Prozent des Safran-Anbau finden sich im Iran. Da Safran so wertvoll ist, wurde er schon früher gefälscht oder gestreckt. Deshalb ist es auch heute noch wichtig, Safranfäden oder Safranextrakte aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, um eine gute Qualität zu erhalten.

Einen interessanten Artikel mit weiterführende Informationen zur Wirkung von Safran bei Depressionen finden Sie unter Deutsche Apothekerzeitung: Safran gegen Depression.

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Quellen:

  • Khazdair, M.,The effects of Crocus sativus (saffron) and its constituents on nervous system: A review., Avicenna J Phytomed. 2015,Vol.5, pp.376-91
  • Alavizadeh, S. et al., Bioactivity assessment and toxicity of crocin: a comprehensive review, Food Chem Toxicol. 2014; Vol.64, pp. 65-80, doi: 10.1016/j.fct.2013.11.016
  • Srivastava R et al, Crocus sativus L.: A comprehensive review, Pharmacognosy Reviews. 2010; Vol. 4, pp. 200-208, doi:10.4103/0973-7847.70919.
  • Khazdair M. et al., The effects of Crocus sativus (saffron) and its constituents on nervous system: A review, Avicenna Journal of Phytomedicine. 2015, Vol.5, pp. 376-391
  • Ramin R. et al., Safranal: From an Aromatic Natural Product to a Rewarding Pharmacological Agent, Iran J Basic Med Sci. 2013, Vol. 16, pp. 12–26.
  • https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-25-2016/safran-gegen-depressionen
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