AMISAR Munich Biohealth
7. August 2018

Probiotika und Präbiotika – wo liegt der Unterschied?

Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist auch eine gesunde Darmflora entscheidend. Durch Medikamente oder eine ungesunde Ernährung können wir unserer Darmflora und damit unserer Gesundheit schaden. Natürliche Nährstoffe wie Probiotika und Präbiotika können das Gleichgewicht wieder stabilisieren und zu einem positiven Körpergefühl beitragen. Aber wo genau liegt der Unterschied zwischen Pro- und Präbiotika und was können sie für unsere Abwehrkräfte leisten? Als Pharmaunternehmen für rezeptfreie Gesundheitsprodukte aus der Apotheke informieren wir Sie mit unseren News-Artikeln rund um die Themen „Körper“, „Geist“ und „Die Kraft der Natur“.

 

Die Darmflora – Schaltstelle unserer Gesundheit

Über 100 verschiedene Bakterienstämme bewohnen den Darm und verrichten dort ihre nützliche Arbeit. Sie bilden eine natürliche und gut ausbalancierte Darmflora. Die Darmflora kann als eigenes Organ betrachtet werden, das mit allen anderen Köperfunktionen agiert. Etwa 80 Prozent unseres Immunsystems befinden sich im Darm. Schon einzelne probiotische Nährstoffe können eine wesentliche Rolle zur Infekt-Prophylaxe spielen. Sie stärken die Barrierefunktion der Darmwand und tragen so dazu bei, Krankheitserreger in Schach zu halten. Die Darmflora scheint einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu haben. Wahrscheinlich besteht auch ein enger Zusammenhang mit verschiedenen Hirnfunktionen und damit mit unserem psychischen Wohlbefinden.

 

Probiotika: Wichtig für unser Wohlbefinden

Probiotika ist ein Kunstwort, das sich zusammensetzt aus pro (= „für“) und bios (= „Leben“). Es handelt sich dabei um Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten. Dazu zählen Milchsäurebakterien und Hefen, aber auch Sauerkraut oder Buttermilch. Die enthaltenen Mikroorganismen beeinflussen die Darmflora positiv.

Wird das Gleichgewicht einer gesunden Darmflora beispielsweise durch die Einnahme von Antibiotika gestört, kann es mehrere Wochen dauern, bis es sich wieder normalisiert hat. Die Einnahme von Probiotika kann diesen Vorgang des Ausbalancierens unterstützen. Allerdings müssen Probiotika erst einmal dort ankommen, wo sie ihre Wirkung entfalten können. Sie müssen einen langen Weg zurücklegen, den Angriff der Magensäure abwehren und die Passage durch den Dünndarm überstehen.

 

Präbiotika: Für ein positives Körpergefühl

Den Nährboden für probiotische Mikroorganismen bilden Präbiotika, auch Prebiotika genannt. Sie sind die in Lebensmitteln enthaltenen, nicht verdaubaren Bestandteile, die Wachstum und Aktivität der Bakterien im Dickdarm fördern. Zu den Präbiotika gehören Ballaststoffe wie Inulin und Oligofruktose. Etwa fünf Gramm am Tag reichen aus, um den Organismus zu versorgen. Das scheint erst einmal nicht viel zu sein. Benötigt werden allerdings mehrere Portionen Obst und Gemüse, um den Tagesbedarf zu decken.

 

Einfluss von Probiotika auf Gesundheit und mentale Ausgeglichenheit

Die Wirksamkeit von Probiotika ist für mehrere Krankheiten gut erforscht:

  • Bestimmte Arten entzündlicher Darmerkrankungen
  • Vorbeugung von Allergien und Neurodermitis
  • Leichte Infektionen, etwa Harnwegsinfektionen

Erst in den letzten Jahren gehen Forscher dem Zusammenhang zwischen Mikroorganismen im Darm und ihrer Interaktion mit dem Gehirn nach. Neueste Forschungen lassen einen Zusammenhang zwischen Alzheimer, Demenz oder sogar Multipler Sklerose vermuten. Dass Einzeller, die in unserem Darm siedeln, Einfluss auf unser Gehirn haben, überrascht nicht. Besteht doch ein enges Nervengeflecht zwischen Gehirn und Verdauungstrakt. Wer kennt das nicht, dass man zum Beispiel bei Prüfungsstress ein ganz flaues Gefühl im Magen hat? Eine Studie von 2014 zeigt, dass Probiotika den Cortisolspiegel senken und uns gegen Stress stärken können.

Zudem schütten Darmbakterien auch verschiedene Botenstoffe aus. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Botenstoffe den Verlauf psychischer Erkrankungen wie Depressionen günstig beeinflussen können. Eine ausgewogene probiotische Ernährung stärkt offensichtlich unsere mentale Gesundheit, aber auch andere natürliche Wirkstoffe können dazu beitragen.

Sie möchten mehr über den Zusammenhang von Darmflora und Gehirngesundheit erfahren? Lesen Sie hier weiter.

 

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Übrigens:

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Quellen:

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